Bezirksberge erklommen

Radsport. Rennsport. Breitensport.

Bezirksberge erklommen

September 23, 2018 Rennsport 0

Am vergangenen Freitag standen erneut die Bezirksmeisterschaften im Bergzeitfahren auf dem Programm. Und wie im Jahr zuvor ging es vom Start an der Domäne Mittelhof für etwa 5 weniger steile Kilometer hinauf durch Melgershausen und weiter auf der Melsunger Straße bis zum Ziel. Unsere Jungs waren in übersichtlicher Zahl am Start, dafür aber umso zielgerichteter und motivierter. 

In der Elite-Klasse fehlten Samuel nur winzige 7 Sekunden zum Gleichstand mit dem Sieger, Hans Hutschenreuter. Ein toller zweiter Platz. Und dazu ganz sicher einer, den Samuel im nächsten Jahr verbessern kann. Denn wir müssen immer bedenken, dass er (ebenso wie Lukas und Luca) noch ganz frisch im Renngeschehen ist und in 2018 die erste Saison mit ordentlicher Vorbereitung gefahren ist. Daher: Da ist noch viel mehr drin in 2019 – wenn das die Papa-Zeit hergibt. 

Die U17 war – selbstverständlich – in der Hand von Laurens. Seine Motivation ist nach einem ebenso erfolgreichen wie harten Jahr nun verdientermaßen im Keller, aber auch mit nicht ganz voller Kraft ist er von der Konkurrenz nicht einzuholen. Bei ihm ist es wichtig, nun den Trainings-Stecker zu ziehen und den Spaß-Faktor in den Vordergrund zu stellen. Dritter wurde Philip Cander. Ganz neu bei der ZG und erst wenige Wochen im aktiven Trainingsbetrieb landete er gerade einmal 21 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten. Bei Philip sehen Rainer und Roman jede Menge Potenzial, das nur darauf wartet über Trainingspläne gehoben zu werden. Ein hervorragendes Auftaktrennen für ihn.

Schließlich die U15. Diese entwickelt sich in Richtung einer Paradealtersklasse für unseren Verein. Maurice ließ sich beim Anblick des Anstiegs nicht zwei Mal bitten und flog in einer tollen Zeit hinauf, die an diese Abend uneinholbar war. Seine Ausdauer am Berg hat er ganz sicher seinen MTB-Qualitäten zu verdanken. Auf MTB wird er auch im nächsten Jahr in der U17 seinen Fokus setzen. Aber keine Angst, ein Nachfolger ist schon in Sicht. Karol hat sich nicht nur mit jeder Menge Trainingsfleiß nach vorn gearbeitet, er war an diesem Freitag auch hochkonzentriert bei der Sache – das freut den Trainer sehr. So kam es, dass er tatsächlich seinen Konkurrenten von der MT eindeutig schlagen konnte, der ihm noch vor einigen Wochen bei den Hessischen Meisterschaften klar überlegen war. Wenn Karol über den Winter in Athletik und Kraft investiert – und dazu weiter Geduld aufbringt –, werden wir alle sehr viel Spaß mit ihm haben. Die Erfolge kommen von ganz allein.