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Unter dem Meeresspiegel

Die Fahrt in den Jahresabschluss führte die 18 köpfige ZG-Mannschaft erneut an die holländisch-belgische Grenze. »Het Vennenbos« ist der Freizeitpark, der uns die Grundlage für die Radtouren mit dem MTB bietet. Aufgeteilt auf drei Ferienhäuser haben sich die "älteren" Herren um Alois, Jochen, Joost, Rainer, Roman und Wolfgang sowie die Elite-Fraktion mit den flinkeren Beinen um Ben, Fabian, Luca, Pascal, und Samuel. Und nicht zu vergessen der hoffnungsvolle Nachwuchs in der U19: Jannis und Moritz, in der U17: Daniel, Laurens und Oskar und in der U15: Maurice und Philipp.

Der erste Trupp mit Rainer konnte schon am Freitag die Vorzüge der Benelux-Tiefebene genießen – gigantische Wasserpfützen und Fahrspuren, die von Holzerntemaschinen bis zu 70 Zentimeter Tiefe umgepflügt wurden. Bedingungen, welche die zwei Einheiten am Samstag und die letzten Touren am Sonntag zu wahren Herausforderungen von Mensch und Material werden ließen. Vorteil: Jeder Fahrer konnte noch mehr seine technischen Fähigkeiten ausbauen.

Neben einigen kleineren mechanischen Ausfällen, die noch auf den Touren behoben werden konnten, versuchte sich Maurice im Pfützen-Rettungsschwimmen inklusive Bike, Laurens holte wichtige Punkte in der B-Note seiner Flugphase und Ben, Moritz und noch einige mehr untersuchten das holländisch-belgische Moos auf zu hohe Nitratbelastungen. Und als großartige Pfadfinder erwiesen sich Oskar, Roman und Philipp, deren unglaubliches Navigationsgeschick allein mittels Nordstern und Mittagsbreite sie aus dem Dunkel des Waldes in die Zivilisation finden ließ – noch mal Glück gehabt. 

Warum nur um alles in der Welt fährt man so weit? Und noch wichtiger? MTB fährt man in den Bergen, doch nicht im Flachen. Berechtige Frage und Feststellung, aber: Es ist ein purer Luxus, direkt neben der Ferienanlage die komplett ausgeschilderten Strecken zu finden. Keine zusätzliche Anfahrt, nur rauf auf’s Bike und loslegen. Wer nun denkt, ohne Höhenmeter wäre super einfach, der irrt gewaltig. Verspielte Single-Trails mit extrem anspruchsvollem Profil; Welle reiht sich an Welle, morastige Durchfahrten und leichte Kurvenüberhöhungen laden dazu ein, so richtig in den Flow zu kommen. Und nicht zu vergessen die hübschen kleinen Spuren unserer Holzerntemaschine – wobei wir aber darauf tatsächlich gerne verzichtet hätten. 

Neben dem Fahrvergnügen ist ein solches Wochenende auch immer wichtig, um sich kennenzulernen. »Teambuilding« nennt man das auf Neusprech. Besonders schön, dass wir mit Moritz und Laurens zwei Neuzugänge mit dabei hatten, die sich sofort in der Gruppe so bewegten, als wären sie schon ewig mit dabei. Schließlich wurde auch viel über Technik gefachsimpelt, welches Bike denn noch in der Sammlung fehlt oder welche Komponente nun unbedingt noch im Winter gekauft werden muss. Insgesamt ein tolles Wochenende, das wir in 2018 gerne wiederholen.

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