Hellwach in der Nacht

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Hellwach in der Nacht

August 5, 2019 Rennsport 0

Die Nacht von Fuldabrück war für die ZG über nahezu alle Altersklassen eine Erfolgsgeschichte. Sonne satt und flotte Temperaturen waren angesagt. Von wegen Nacht. 

Los ging’s mit unseren Jüngsten: Jan, Sophie und Karol in der U15. Da die Nachwuchsrennen zum Sparkasse-Fördercup zählten, war eine ordentliche Konkurrenz angesagt. Karol war von den Dreien der Schnellste und verpasste nur einmal den Zug nach vorn, schon war nicht nur der uneinholbare Louis Leidert auf und davon, sondern auch Kimi Tjark Daubner und Ferdinand Beirig. Am Ende ein guter 4. Platz für Karol. Jan hatte es als Jüngster besonders schwer auf den 33 km, er schlug sich aber prima und wurde Achter. Damit verdiente er sich auch eine Trainingsmitfahrt beim Landeskader am kommenden Tag, die er klasse absolvierte. Sophie zeigte erneut technische Top-Klasse, musste sich aber am Ende doch Jana Warenbruch geschlagen geben, Platz 2. Was den Trainer besonders freute: Alle im gelb-blauen Dress zeigten eine exzellente Kurven- und Radtechnik. Das Training macht sich bezahlt. 

Bei den Frauen zeigte Jasmin erneut eine beherzte Leistung. Bereits 1 Sieg und 20 Platzierungen lagen vor diesem Renntag hinter ihr in diesem Jahr und es sollte besser kommen. Sie lieferte sich einen tollen Fight von Frau zu Frau und zog am Ende leider den Kürzeren gegen Bianca Bernhard in einer 50-50-Lotterie. Aktuell steht Jasmin auf Platz 47 der ROSE-Rangliste, unfassbar gut von ihr.

In der U17 konnten wir an diesem Tag leider keine Fahrer aufbieten, dafür aber in der U19 mit Philip, Alex und Laurens. Das Angelo Kerkmann das Maß aller Dinge sein würde, war nicht schwer vorauszusehen. Laurens fuhr nach einem sehr zähen ersten Renndrittel ein erstaunlich frisches Rennen – der Aufwachprozess dauert bei ihm gewohnt etwas länger. Am Ende sicherte er sich vor dem erneut sehr gut fahrenden Philip den 3. Platz. Saubere Leistung unserer beiden U19er, wenn Philip erst die Dauerleistung im kommenden Jahr drauf haben wird, wird das von den beiden noch besser werden. Alex konnte das Rennen leider aufgrund eines Defekts nicht beenden, sammelte aber erneut wertvolle Erfahrungen. Sein Fokus ist sowieso auf die Langstrecke gerichtet. 

Und die Amateure? Ben, Steffen und Samuel waren am Start, André musste wegen einer spontanen Erkältung leider passen. Für Ben lief nicht viel, ein gebrauchter Tag und die Aufgabe nach etwas mehr als 20 Runden. Samuel war dafür in seinem Element. Vorne war zwar Max Feger allein enteilt, aber dahinter zeigte Samuel seine Klasse, fuhr taktisch aufmerksam und ersprintete sich den 2. Platz. Und auch für Steffen gilt: Rennerfahrung gibt’s nun mal nur im Rennen. Und da schlägt er sich von Mal zu Mal besser. Platz 8 bedeuten die ersten Punkte für ihn. 

Und schließlich noch Rainer bei den Senioren 2 – je oller, je doller. Er spult derart souverän sein Pensum herunter, dass wir schon Angst haben, er wird demnächst von einem Pro-Team abgeworben. Ein toller 9. Platz für ihn.