DM Genthin

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DM Genthin

September 8, 2019 Nachwuchs Rennsport 0

Zeitfahren war in Genthin angesagt. Für die ZG waren in der U15 Karol für den 4er des LV Hessen und Sophie für das Paarzeitfahren am Start. Beide Teams standen unter einem eher unglücklichen Stern an diesem Wochenende.

Die Mädels hatte es am stärksten getroffen. Sophie reiste mit einem frisch gebrochenen kleinen Zeh an und zu allem Überfluss kränkelte Jana Sofia auch noch ein wenig. Dazu lediglich eine Trainingseinheit, um sich aneinander zu gewöhnen – wer wollte da noch irgendwelche Ansprüche stellen? Dennoch haben die beiden sich nach Kräften reingehangen und durften nach 10 Kilometern im Ziel zufrieden mit ihrer Leistung sein. Wenig schmackhaft dagegen der Kommentar sowohl hierzu wie auch am Landesverband aus weiteren hessischen Reihen; etwas peinlich, aber da scheint im Süden extrem viel Porzellan in der Vergangenheit zerschlagen worden zu sein. Da halten wir uns im Norden besser mal raus und konzentrieren uns auf die Kids. Unsere Meinung: Jede(r), der/die an diesem Tag auf der Strecke war, hat den vollsten Respekt verdient. 

Weiter ging’s mit den Jungs. Im Vergleich zur KidsTour in der Vorwoche in Berlin musste das Team umgekrempelt werden. Für Jermain und Tim kamen Benjamin und Kimi hinzu, Louis und Karol bildeten die bekannte Speerspitze. Dumm nur, dass es gerade unter diesen beiden Erfahrenen Karol erneut mit einer leichten Erkältung erwischte. Vom Start weg versuchte Louis den 4er unter Kontrolle zu halten, was er mit gewohnter Klasse auch schaffte. Kimi und Benjamin hauten auf den 20 Kilometern wirklich alles raus und die Wechsel sahen bis zur Wende auch nicht übel aus. Gerade diese aber klappte nicht perfekt, Karol war viel zu früh dran. Auf den nächsten Kilometern verpasste er es dann leider einige Male, etwas länger im Wind zu fahren, um Louis zu entlasten. Schließlich erwischt es Benjamin, der nach starker Arbeit abreißen lassen musste und der Dreierzug fuhr Richtung Ziel. Nach großem Kampf von Kimi auf den letzten Metern und dank Louis´ gigantischen Qualitäten im Wind stand dann im Ziel eine um 3 Minuten verbesserte persönliche Zeit zum Vorjahr auf dem Zettel. Dass dann die Platzierungsliste »nur« einen 12. Platz ausspuckte – so what?

Danke an das LV-Team um Enrico und Max und alle anderen hinter den Kulissen. Die Hessen haben alles gegeben, um sich so teuer als möglich zu verkaufen. Und aus ZG-Sicht: Für Sophie eine tolle Erfahrung, die noch mehr Motivation für die Zukunft geben wird. Und Karol sollte jetzt definitiv um seine Qualitäten wissen, die er dann sicher im kommenden Jahr noch cleverer einsetzen wird. Toll gemacht, ihr beide.