Brutale 12 km/h im Schnitt

Kurve, Kurve, Hügel, Hügel, Kurve … Was war das ein Sommercross in Hamburg. Musste man wollen. Und Ben wollte sich das mal anschauen. Also ab in den Norden.

Das Hamburger Cross Land ist ein übersichtliches Gelände am Rande der Hansestadt und mit kräftigen kleinen Hügeln sowie leichter Bewaldung. Und weil das den Hamburger Jungs & Mädels noch nicht genug war, wurde Erde bewegt, ein Sandkasten gebaut und viele Kilometer Streckenband verlegt. Dabei kam ein extrem verwinkelter, technischer und gleichzeitig langsamer Kurs raus. Dazu ein Ambiente mit viel Liebe zum Detail – die Flagge Flamens sieht man in unseren Breiten ja nicht allzu oft. Gut gemacht, ihr HamburgerInnen.

Schließlich Aufstellung am Start? Fehlanzeige. Ein Pfiff, los geht’s. Wer zu weit hinten stand, musste sich erstmal durchwühlen. 25 Jungs unterschiedlicher Altersklassen gingen auf die Hatz. Ben fuhr eine richtig gute erste Rennhälfte, danach aber hat ihm irgendwer den Stecker gezogen. Da er aber über ausreichend Technik verfügt, gelang es ihm zumindest noch Platz 6 unter den Elite Männern zu halten. Etwas besser unser langjähriger Radbekannter Jan Kreider, ehemals Tuspo Weende und nun für einen niederländischen Verein startend. Er schnappte sich wenige Runden vor Schluss Ben noch. Im Ziel gab’s dann immerhin viel zu erzählen. „Beim nächsten Mal stelle ich das Rad nach der ersten Runde in der Technikzone ab und laufe bis in die letzte Runde, dann hol‘ ich mir das Rad wieder und fahre ins Ziel. So bin ich auf der Strecke ganz sicher schneller“, meinte Ben.