Karol auf Kurs

Viel zu tun gab es für Karol in der U17 in den vergangenen Wochen. Konnte er in den Rennen unter der Woche beim Rohloff-Cup schon zeigen, wie gut er auch gegen starke regionale und überregionale Konkurrenz fährt, so wurde das in Offenbach noch deutlicher. Noch kurz zuvor vom Guntersblumer Max Bock am Mittwoch Abend auf Platz 2 verwiesen, hatte Karol im Zielsprint in Offenbach die Nase vorn. Erneut ein zweiter Platz für ihn, aber vor Bock.

Dann folgte das Etappenrennen in Ronneburg. Dieses soll in Zukunft der Ersatz für das legendäre Weilburger Event sein, das in der Vergangenheit Maßstäbe setzte, von späteren Profis gewonnen wurde und immer auch Fahrer aus Belgien, den Niederlanden, Dänemark oder auch Frankreich anzog. Die 3 Etappen an zwei Tagen hatten es auch in Ronneburg in sich. Ein Rundstreckenrennen, ein Bergzeitfahren sowie ein Straßenrennen verlangten alles ab von den Fahrerinnen und Fahrern der Klassen U13-U17. 

Im ersten Rennen überquerte Karol knapp 4 Minuten hinter Sieger Max Bock die Ziellinie als 28. von 45 Startern. Dann folgte das Bergzeitfahren. Mit knapp 12 Sekunden Rückstand auf den Belgier Niel Meulemans sprang ein 14. Platz heraus. Schließlich das Straßenrennen: bergig, anspruchsvolles und sehr schnell mit einer Menge Attacken. Karol konnte viele davon neutralisieren und war stets mit vorn dabei, um das Rennen zu kontrollieren. Als es zum Sprint des Feldes ging, musste er leider spontan abbremsen, da ihn ein weiterer Fahrer in die Linie fuhr – so kam es zu einer winzigen Sekunde Rückstand und Platz 13; der Sieger kam erneut aus Belgien. In der Endabrechnung konnte sich Karol einen wirklich guten 23. Platz erkämpfen, Max Bock war unter den deutschen Fahrern an diesen beiden Tagen die Nummer eins. Eine exzellente Leistung von Karol. 

Brutale 12 km/h im Schnitt

Kurve, Kurve, Hügel, Hügel, Kurve … Was war das ein Sommercross in Hamburg. Musste man wollen. Und Ben wollte sich das mal anschauen. Also ab in den Norden.

Das Hamburger Cross Land ist ein übersichtliches Gelände am Rande der Hansestadt und mit kräftigen kleinen Hügeln sowie leichter Bewaldung. Und weil das den Hamburger Jungs & Mädels noch nicht genug war, wurde Erde bewegt, ein Sandkasten gebaut und viele Kilometer Streckenband verlegt. Dabei kam ein extrem verwinkelter, technischer und gleichzeitig langsamer Kurs raus. Dazu ein Ambiente mit viel Liebe zum Detail – die Flagge Flamens sieht man in unseren Breiten ja nicht allzu oft. Gut gemacht, ihr HamburgerInnen.

Schließlich Aufstellung am Start? Fehlanzeige. Ein Pfiff, los geht’s. Wer zu weit hinten stand, musste sich erstmal durchwühlen. 25 Jungs unterschiedlicher Altersklassen gingen auf die Hatz. Ben fuhr eine richtig gute erste Rennhälfte, danach aber hat ihm irgendwer den Stecker gezogen. Da er aber über ausreichend Technik verfügt, gelang es ihm zumindest noch Platz 6 unter den Elite Männern zu halten. Etwas besser unser langjähriger Radbekannter Jan Kreider, ehemals Tuspo Weende und nun für einen niederländischen Verein startend. Er schnappte sich wenige Runden vor Schluss Ben noch. Im Ziel gab’s dann immerhin viel zu erzählen. „Beim nächsten Mal stelle ich das Rad nach der ersten Runde in der Technikzone ab und laufe bis in die letzte Runde, dann hol‘ ich mir das Rad wieder und fahre ins Ziel. So bin ich auf der Strecke ganz sicher schneller“, meinte Ben. 

Cebula und Hutschenreuter auf 2

Der Rohloff-Cup der Zweirad-Gemeinschaft Kassel ist in diesem Jahr ein Anziehungspunkt für Rennfahrer und Rennfahrerinnen aus der gesamten Republik. Dies war auch beim Rennen am 28 Juli der Fall. Exzellent besetzte Startfelder verlangten von den Aktiven alles ab, es wurde mit einer enorm hohen Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren.


Als Erstes gingen die Senioren 2 mit 40 zu fahrenden Runden sowie die Senioren 3 mit 35 zu fahrenden Runden ins Rennen. Kurz darauf folgte die U17 mit der längsten Renndistanz. Mit dem Startschuss zog das Feld der U17 mit maximaler Leistung nach vorne, um die Senioren zu erreichen. Und da diese sich noch orientierten, kam es schnell zum Zusammenschluss und einem einzigen großen Feld. Danach wurde es richtig schnell. Wie in den Rennen zuvor, zeigte sich Holger Wiegmann von der ZG Kassel extrem angriffslustig und versuchte sich in einer Vielzahl von Attacken.


Richtig wirksam wurde aber dann erst der Ausreißversuch des Pfälzers Erik Danner vom gleichnamigen Rennstall. Der Senioren 3-Fahrer von der Südlichen Weinstraße machte sich mit den beiden jüngeren, Hans Hutschenreuter von der MT Melsungen und Daniel Höhn vom RSG Riedberg auf den Weg. Beide hatten sich bereits in den vorherigen Rennen nichts geschenkt und den Sieg in der Senioren 2-Klasse unter sich ausgemacht. So auch an diesem Tag. Am Ende war es erneut eine knappe Entscheidung. Hutschenreuter musste Höhn den Sieg überlassen und im Schlepptau der beiden fuhr Danner ungefährdet zum Sieg der Senioren 3. Im Feld selbst wurde während der gesamten Rennzeit viel dafür getan, den Vorsprung der drei Ausreißer nicht zu groß werden zu lassen oder gar noch schlimmer – frühzeitig überrundet zu werden. Diesem hohen Tempo waren nicht alle gewachsen, so stiegen einige Fahrer aus dem Rennen aus.


Das exzellent besetzte Feld der U17 konnte bis zuletzt das Renntempo mitgehen. Besonders der Rheinland-Pfälzer Max Bock von der RFG Guntersblum versuchte sich in der Tempoarbeit und riss für mehrere Runden aus dem Feld aus, konnte aber wieder gestellt werden. Im Schlusssprint hatte Bock dann letztlich das bessere Ende vor Karol Cebula von der ZG Kassel für sich. Für Cebula gilt nun alle Aufmerksamkeit den folgenden Rennen in Offenbach sowie dem internationalen Starterfeld beim Etappenrennen in Ronneburg.

Die Ergebnisse

U17

1. Max Bock, RFG 1984 Guntersblum; 2. Karol Cebula, Zweirad-Gemeinschaft Kassel, 3. Valentino Bidmon, RSV Lutherstadt Wittenberg, 4. Ferdinand Beirig, TGV Schotten; 5. Mardius Müller, RSV Lutherstadt Wittenberg; 6. Sven Tempel SV Grün Weiß Wittenberg Piesteritz, 7. Moritz Martin, Harzer RSC Wernigerode

Senioren 2

1. Daniel Höhn, RSG Riedberg; 2. Hans Hutschenreuter, Melsunger TG; 3. Roman Nowak, RSV Gütersloh; 4. Danny Götze, Team Ur-Krostitzer VERMARC; 5. Alexander Koop, RV 1904/27 Gießen Kleinlinden; 6. Mirco Holzhauer, Melsunger TG; 7. Andreas Peppel, RSC 1984 Betzdorf

Senioren 3

1. Erik Danner, Radteam Danner; 2. Harry Kühnelt, Team Ur-Krostitzer VERMARC; 3. Bernd Brune, RSV Gütersloh; 4. Viktor Slavik, RV 1899 Kassel; 5. Guido Tersteegen, Turnerschaft Harburg; 6. Uwe Zenker, RSC Zweibrücken; 7. Carsten Gottschalk, LEEZE Vermarc Racing Team; 8. Martin Hofacker, RSC Mars-Rotweiss 02 Frankfurt; 9. Tatsuto Nakamura, Radsportteam Taunus-Express Kelkheim; 10. Jörg Winzen Radtreff Campus Bonn; 11. Rüdiger Conrad, Harburger Radsportgemeinschaft; 12. Davide Brunati, Melsunger TG; 13. Holger Wiegmann, Zweirad-Gemeinschaft Kassel; 14. Thorsten Klassen, Turnerschaft Harburg; 15. Claus Peppel, RSC Mars-Rotweiss 02 Frankfurt; 16. Andreas Huth, Radsportclub Nordsachsen; 17. Ulli Welke, KSV Baunatal; 18. Gerald Meiß, Rad-Sport-Club Bad Homburg

Lechner und Herr siegen

Viel Wetterglück beim ersten Rennen der Elite, Amateure und der U19 im Rohloff-Cup. Dieses nutzte in der Elite Patrick Lechner von Bike Aid für einen eindrucksvollen Sieg ebenso wie Christian Herr von der MT Melsungen bei den Amateuren nicht zu stoppen war. In der U19 zeigte Malte Rohmann von Fujibike Rockets eine ganz starke Leistung.

Dauerregen den gesamten Tag über und dann um 17 Uhr endlich kein weiteres Wasser mehr von oben. Für alle Rennfahrer eine gute Entwicklung, aber: Die Strecke auf dem Verkehrsübungsplatz hielt einige nasse Stellen bereit. Als neuralgischer Punkt an diesem Abend zeigte sich die enge Kurve nach Start/Ziel. Aus einem Tempo weit jenseits der 45 km/h spät auf etwa 25 km/h herunterbremsen, einlenken und sofort wieder die maximalen Wattzahlen an der Kurbel anlegen – das war die Herausforderung. Zwei Stürze – die allesamt glimpflich abliefen – waren leider zu beklagen, es zeigte sich aber, dass der allgemeine Trend zu breiteren Reifen, die mit geringerem Luftdruck gefahren werden, hier ein entscheidendes Sicherheitsplus brachte. 

Die Klasse der Elite-Fahrer ging mit einer halben Runde Vorgabe in das Rennen, es folgten die Amateure und die beiden U19-Fahrer. Von Beginn an ließen die Amateure keinen Zweifel aufkommen, dass sie willens und in der Lage sind die stärkere Elite einzuholen. Christian Herr machte einige Versuche, die aber an einer aufmerksamen Nachführarbeit des Feldes zunächst verpufften. Weiter vorne im Rennen dann ein entscheidender Moment. Marc Lauf von Wheelsports Racing verlor in der Kurve die Kontrolle über sein Rad und wenige Meter später fand sich Samuel Brachmann von der Zweirad-Gemeinschaft überraschend alleine an der Spitze wieder. Diesen Moment nutzten Patrick Lechner und der zweite Wheelsports-Fahrer Dominik Merseburg, um gemeinsam mit Brachmann eine Attacke zu fahren, die Wirkung zeigte. Gemeinsam zog das Trio nun bis kurz vor Ende seine Runden, teilweise mit fast 30 Sekunden Vorsprung. 

Das Elite-Feld wirkte in der Folge etwas konsterniert, was wenige Runden später dann zum Zusammenschluss führte – Herr fuhr in das Feld hinein und im Schlepptau alle Amateure. In dieser nun großen Gruppe kam es immer wieder zu Positionswechseln und kleineren Attacken, um die vorauseilende Dreiergruppe doch noch zu stellen, aufgrund der noch vielen zu fahrenden Runden allerdings war keine davon zwingend. Pech bei den Blau-Gelben der Zweirad-Gemeinschaft – Lukas Hüstebeck musste das Rennen nach einem Sturz aufgeben und nachdem André Hildmann sein sich schräg durch die Kurve schlitterndes Rad akrobatisch wieder unter Kontrolle brachte, zog er es vor, mit Bedacht zu fahren und letztlich kurz vor Ende auszusteigen. Eine sinnvolle Entscheidung, wurde doch an diesem ersten Renntag in Baunatal-Hertingshausen keine Weltmeisterschaft ausgetragen und kennt Hildmann einen krankenhausreifen Saisonstart bereits aus dem Jahr 2019. 

Das Renntempo lag trotz des nassen Untergrunds mit etwas mehr als 43 km/h auf einem hohen Niveau. Dies war auch der Grund dafür, dass einige Fahrer aus der Amateurklasse zur Mitte des Rennens nicht mehr folgen konnten. In diesem Zusammenhang aus Sicht der Zweirad-Gemeinschaft enorm erfreulich, dass sich die Newcomer mit Tobias Friedrich – der letztlich sogar auch Platz 6 fuhr – und Felix Petrossow exzellent schlugen und reichlich Akzente setzen konnten; Verstärkungen aus dem Stand für das Team.

Dann die Schlussphase des Rennens. Das erste Finale fuhren die beiden U19-Fahrer. Hier gab es keine Diskussionen, Malte Rohmann war das gesamte Rennen über im schnellen Feld der Elite und Amateure, ein eindeutiger Sieg. Aber auch Gian-Luca Böer von der Zweirad-Gemeinschaft zeigte eine stark ansteigende Form. Als die Junioren ihr Rennen beendet hatten, wurde es spannend. Tatsächlich konnte das Führungstrio den Vorsprung nicht ausbauen, im Gegenteil: Dank einer massiven Arbeit im Feld vom Team Erdinger und den Fahrern der MT Melsungen kam es zum Zusammenschluss. Dann das Finale der Amateure. Christian Herr von der MT Melsungen unterstrich seine aktuell hervorragende Form und sicherte sich den Sieg vor seinem starken Vereinskollegen Leon Löber. Als dritter überquerte Sascha Jakat von der RV Hochheim die Ziellinie. 

Im Anschluss die letzten fünf Runden für die Elite. Der lange Zeit an der Spitze mitführende Brachmann wurde nun durchgereicht, seine harte Arbeit leider nicht belohnt. Dafür zeigte der im Voraus hoch gehandelte Niclas Zimmer vom Team Erdinger, dass mit ihm noch zu rechnen war. Es ging mit maximalem Tempo einem fulminanten Zielsprint entgegen. Erneut aber war Patrick Lechner von Bike Aid hellwach und mobilisierte die letzten Kräfte. So gewann er vor Zimmer, der im Tigersprung Platz zwei vor seinem Teamkollegen Marc Dörrie sicherte. 

Frauenpower

Der 4. Lauf des Rohloff-Cups wurde von Stefanie Paul von Stevens Racing sowie Jasmin Corso von der ZG Kassel dominiert. Beide zogen vom Start weg unwiderstehlich davon und überrundeten so das komplette Feld der Elite Frauen und Senioren 4. Bei den Senioren 4 überzeugte Uwe Hecht von Le Masters mit seinem Sieg. Die weibliche U19 gewann Freya Glenewinkel von der RSG Hannover. In der U15 dominierte erneut Julian Kadrispahic von Froh Fulda und den Sieg in der U13 sicherte sich Rainer Gehle von der Tuspo Weende. 

Der Abend des 4. Rennens im Rohloff-Cup 2021 auf dem Verkehrsübungsplatz begann schnell. Mit einer halben Runde Vorgabe gingen das Feld der Elite Frauen sowie die Juniorinnen auf die an diesem Abend längste Strecke. Im Anschluss starteten die Senioren 4 sowie mit etwas Abstand die U15 und U13. Schon mit Beginn der zweiten Runde machte Stefanie Paul ernst und zog das Tempo an. Einzig Jasmin Corso konnte folgen. Beide Frauen wechselten sich in der Führungsarbeit in den weiteren Runden ab und so wurden die Senioren 4 gestellt, die ihrerseits in das Feld der Frauen auffuhr. In Anbetracht der immer noch wenigen ausgeschriebenen Rennen ein Glücksfall für diejenigen, die noch über weniger Rennerfahrung verfügten – perfekt, um das Fahren in einer großen Gruppe zu erfahren. 

Die ersten beiden Plätze waren damit bei den Frauen vergeben, jetzt wurde es bei den Senioren 4 interessant. Immer wieder gab es Attacken aus dem Feld, dabei konnte sich aber keiner der starken Senioren wirklich absetzen. Ausgezeichnete Tempoarbeit im Feld machten etwa Martin Diederichs von der RSC Weimar-Ahnatal oder Mario Voland vom Dresdener SC 1898. Insgesamt einigte man sich unabgesprochen im letzten Renndrittel auf ein Tempo, das alle mitgehen konnten. Die erste Entscheidung im Feld stand dann für die Senioren 4 an. Während sich Frauen und Juniorinnen in den letzten beiden Runden vorbildlich zurückfallen ließen, konnten die Senioren ihre Plätze ungehindert ausfahren. Eindeutig die Sprintabstände im Ziel: Uwe Hecht siegte vor Marco Grossegger vom Adam Donner Racing Team und Hans Peter Grüning vom RSC Wernigerode.

10 Runden später die Sprintentscheidung der Frauen. Stefanie Paul setzte sich gegenüber Jasmin Corso durch. Auf Platz 3 sprintete Christina Lechner von der MT Melsungen. Bei den Juniorinnen hatte Freya Glenewinkel klar die Nase vorn vor Annika Peter von der ZG Kassel.

Und was machten die U15 und U13? Diese verlebten meistenteils einen eher ruhigeren Rennabend. Zum einen hielten sie sich strickt zurück, um nicht ebenfalls in das große Feld der Senioren und Frauen zu fahren. Zum anderen versuchte zwar Julian Kadrispahic immer wieder Attacken, Leopold Beirig aber vom TSV Schotten war clever genug, diese nur zu kontern und nicht aktiv mitzufahren – im Sprint versprach er sich gegen Kadrispahic mehr. So bummelte man weite Teile des Rennens  dem Ziel entgegen und ließ es auf einen finalen Sprint ankommen. Bei diesem wäre die Idee von Beirig fast aufgegangen, aber Kadrispahic wehrte den Angriff knapp ab und gewann verdient. Eine gute Leistung zeigte Hannah John von der Tuspo Weende, die locker im Feld der Jungs mitfahren konnte. Die U13 war dann eine klare Angelegenheit von Rainer Gehle von der Tuspo Weende. Er setzte sich gegen Anton Paul und Theodor Hohmann von der RSG Hannover durch. 

Fazit

Ein schöner Rennabend mit vielen getrennten Wertungen und Feldern, die sich bestens an die Vorgaben des Veranstalters hielten. Die Zweirad-Gemeinschaft Kassel bedankt sich bei den vielen Aktiven und den tollen Zuspruch. Das sollte für andere Vereine Motivation sein, ihre Rennen nicht abzusagen, sondern die Angebote im Idealfall noch auszubauen. Das alles geht trotz und mit Corona-Auflagen. Eine Rennsaison besteht nicht nur aus Landesverbandsmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften, sondern lebt gerade von den vielen kleineren und mittelgroßen Rennen. Alle gemeinsam bilden die Basis für Quantität und Qualität der RadsportlerInnen. Auf geht’s, ihr anderen Vereine, packen wir es an. Fahren wir unsere Veranstaltungen hoch. 

Ergebnisse

Elite Frauen

1. Stefanie Paul, Stevens Racing; 2. Jasmin Corso, ZG Kassel; 3. Christina Lechner; 4. Jana Bühn, beide MT Melsungen; 5. Magdalena Röhrig, RSG Hannover; 6. Kristina Schalk, MT Melsungen; 7. Svenja Schlimme; 8. Guiliana Ebel, beide RSG Hannover

U19 w

1. Freya Glenewinkel, RSG Hannover; 2. Annika Peter, ZG Kassel

Senioren 4

1. Uwe Hecht, Le Masters; 2. Marco Grossegger, Adam Donner RT; 3. Hans Peter Grüning, RSC Wernigerode; 4. Jürgen Fromberg, RSV Gütersloh; 5. Jörg Hein, RSG Hannover; 6. Michael Donner, Adam Donner RT; 7. Mario Voland, Dresdener SC 1898; 8. Walter Backhausen, RV Concordia Hannover; 9. Peter Dercken, RSC Werne; 10. Bodo Peter, RSC Fuldabrück; 11. Klaus Jesse, RSV Rückenwind Mannheim; 12. Norbert Dunschen, Sturmvogel Ahrweiler; 13. Manfred Wenzel, RV Hochheim; 14 Kurt Werheit, RV Blitz Spich; 15. Heiko Heuser, HRC Hannover; 16. Martin Diederichs, RSC Weimar-Ahnatal; 17. Hans Jürgen Ludwig, RSC Fuldabrück; 18. Claus Siemon, Adam Donner RT; 19. Gary Weir, RSG Riedberg; 20. Bernd Schmelz, KSV Baunatal

U15

1. Julian Kadrispahic, RSV Froh Fulda; 2. Leopold Beirig, TSV Schotten; 3. Kai Tittel, RSC Wernigerode; 4. Joshua Sandrock, MT Melsungen; 5. Maximilian von Amsberg, Blau-Gelb Langenhagen; 6 Lunis Govers; 7. Hannah John, beide Tuspo Weende, 8. Joel Coors, RSG Hannover

U13

1. Rainer Gehle, Tuspo Weende; 2. Anton Paul; 3. Theodor Hohmann, beide RSG Hannover

Bahn frei

Eigentlich ja gar nicht möglich, dass es die gibt – die Bahn in, genau, Bielefeld. Irgendwie aber scheinen es Stadt und Radrennbahn doch ins Hier und Jetzt geschafft zu haben. Ideal für André, Jasmin und Ben, um sich dort rumzutreiben.

Während André ja ein “alter Hase” auf den heißen Rädern ohne Bremsen und Freilauf ist und Jasmin auch nach wenigen Tritten voll in ihrem Element ist, war es für Ben Premiere. Mit dem von Tobi geliehenen Rad ging es auf die 333 Meter lange Betonrunde. Das Oval selbst bietet mit 46° Kurvenneigung spektakuläre Steilkurven und zählt zu den schnellsten Betonpisten Europas.

Jasmin machte sich daran, Meter um Meter im Tiefflug im altehrwürdigen Rund zu drehen, währenddessen musste sich unser “Frischling” einige Pausen gönnen – 21 Kilometer am Stück können tatsächlich lang und anstrengend werden. Und als es “Derny-Time” hieß, war André sofort am Start. Entspannt und gleichzeitig konzentriert mit 50 km/h hinter dem Schrittmacher: das macht Spaß. Ein Spaß, den die Drei in jedem Fall wiederholen wollen. Wenn dann noch Tobi die Zeit für sein Bahnrad findet und Samy, Lukas & Co. auch noch Lust darauf haben, dann gibt’s jede Menge Gelb-Blau in Bielefeld zu sehen. Wir freuen uns drauf.