Jahresendspurt auf der Straße

Nach all den Verschiebungen von Rennen im Frühjahr ist es jetzt im September mit Terminen noch mal richtig eng geworden, selbst im Oktober gibt es jetzt noch Termine auf der Straße. Durch die Doppelungen werden unsere Jungs & Mädels sicher abwägen, ob sie schon auf den Crosser springen oder die Straßensaison noch etwas länger ziehen. Wie also sind die letzten Wochen gelaufen?

Deutsche Meisterschaften Mannschaftszeitfahren

In der U17 war Karol im 4er in Genthin am Start und Moritz komplettierte den hessischen 6er der Männer. Die Strecke in Sachsen-Anhalt ist ein echter Klassiker mittlerweile. Perfekte Bedingungen was Strecke und Umfeld angeht – so etwas wünscht man sich in unseren Breiten auch; schnell mal ein paar große Straßen gesperrt und schon kann der Radsport richtig zeigen, was er kann. Und das war bei den großen Jungs eine ganze Menge. Satt über 50 km/h musste der Computer schon permanent anzeigen, um vorne ein Wörtchen mitreden zu wollen. Das war für die auf die Schnelle zusammengewürfelte hessische Truppe ein Tick zu viel. Auch wenn es am Ende der letzte Platz wurde, so waren die nächsten Plätze aber immer noch in Schlagdistanz. Dazu verbaselte Moritz den Start leicht – dadurch blau schon nach wenigen hundert Metern, gelang es ihm aber doch noch das Team über die 50 Kilometer zu unterstützen. Im 4er der U17 lief es für Karol auch alles andere als optimal. Auch hier zeigte sich, dass die Jungs einfach zu wenig eingespielt waren, um die Leistungsunterschiede ausgleichen zu können. So kam es, dass immer 1-2 der Truppe abflogen und wieder „eingesammelt“ werden mussten. Am Ende Platz 11 von 14. Immerhin. Gut gekämpft, Jungs.

Jasmin und André

Unser Duo Infernale ist ja gerne auch eigenen Wegen unterwegs. Schön, wenn Mann und Frau über den typischen Renn-Tellerrand schauen. So sind Crit-Rennen auf Fixies für beide das Salz in der Suppe. Die konnte dann in Pulheim gekostet werden. Hier wurde das „Wappen von Pulheim“ ausgefahren, auch ein Klassiker. Jasmin war zuerst gefordert. Das „normale“ Straßenrennen der Frauen war prima besetzt, eine echte Herausforderung. Im Ziel dann ein toller 3. Platz von Jasmin. Einen kleinen Tick besser im Anschluss André im Crit-Rennen. Ein exzellenter zweiter Platz – nur hauchdünn geschlagen. Und dass es sogar noch besser geht, zeigte André später beim Rennen in Düsseldorf. Auf der Königsallee in der Landeshauptstadt kürte er sich zum „King Crit“ und gewann das Ding. Was eine Leistung. Wir klatschen Applaus und sind ganz aus dem Häuschen.