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Es rollt

Zweites Rennwochenende in der Cross-Saison und jetzt fängt es an, zu laufen. Nach gezielten Trainingseinheiten war es klar, dass dies sich auch irgendwann in Platzierungen niederschlagen musste – etwa in Dorsten. Dort hieß es wie in den Vorjahren »Rund um das Gemeinschaftshaus Wulfen«. Dieses Mal im Rahmen des »Bombtrack NRW-Cross Cups«.

Erster Starter für die ZG war Maurice. Er fährt ab diesem Herbst in der U17, was das Niveau sofort schlagartig nach oben verschiebt. Nach einem reglementkonformen Umbau seines MTBs, ging es auf den schnellen Kurs mit gleich mehreren Tragepassagen. Hier zeigte sich schnell der Nachteil des schweren Hardtail-Rads im Vergleich zu den »richtigen« Cross-Rädern: Das Mehr an Gewicht muss bei jedem der vielen Antritte mit beschleunigt werden und auch über die Hindernisse getragen werden. Einziger Vorteil, der Sand. In der großen Sandkiste fühlte sich Maurice mit den breiten Reifen pudelwohl und kam gut durch, während bei der Konkurrenz wesentlich mehr Steuerkünste gefragt waren. Maurice schlug sich sehr gut und belegte am Ende einen 5. Platz, der Lust auf mehr machte. 

Es folgte das Rennen der Elite mit Fabian und Ben sowie der Masters 2 mit Rainer. Und das bot alles, was ein Cyclocross-Rennen so spannend macht: viele enge Kämpfe um Platzierungen und teils spektakuläre Sanddurchfahrten. Nun zeigte sich, wie wichtig unser Techniktraining der letzten Wochen war. Besonders für Fabian war dies ein Aspekt, sich doch durch die gesamten 60 Minuten des Rennens zu beißen. Für diese Leistung muss man ihm jede Menge Applaus spenden. Sein erstes Lizenz-Crossrennen lief dann am Ende doch besser, als er das kurz vor Ende der zweiten Runde wohl selbst dachte. Hut ab vor so viel Kampfgeist. 

Rainers gute Technik ist quasi selbstverständlich und so kam er auch in keiner Sanddurchfahrt ins Straucheln oder fiel gar. Er zog kontinuierlich seine Runden und überholte sogar noch einige langsamere Elite-Fahrer. Schon zur Rennmitte zeigte sich ein sehr großes Loch von Rainer zu seinen Verfolgern, was ihm die Möglichkeit gab, nicht alle Körner in kürzester Zeit zu verbrauchen. Nach 40 Minuten fuhr er auf einen exzellenten 11. Platz. Und weiter vorne im Renngeschehen? Dort ging bei der Elite schließlich mächtig die Post ab.

Schon direkt vom Start schlug der 15. der Deutschen Radcross-Meisterschaften, Gerrit Rosenkranz, eine brutale Geschwindigkeit an. Das beeindruckte das Feld sichtlich schwer. Ende der zweiten Runde war eine 6er-Gruppe mit Ben in der Verfolgung, jedoch nahm sich niemand ein Herz, die Pace entscheidend zu verschärfen, um den Abstand zu Rosenkranz vielleicht doch zu verkürzen. Noch eine weitere Runden waren die Verfolger zusammen, dann ging es endlich los. Ben und zwei weitere Fahrer zogen die Geschwindigkeit an. Schnell zerfiel die Gruppe und Ben hatte bis drei Runden vor dem Ende nur noch zwei Verfolger am Hinterrad. Nach einer Stunde wurde es ein souveräner Start-Ziel-Sieg für Rosenkranz und dahinter ein ganz enger Einlauf, in dem Ben knapp geschlagen auf Platz 3 landetet. Sein erstes »Stockerl« in diesem Jahr machte ihn überglücklich. Schade, dass es keine getrennte U23-Wertung gab, die nämlich hätte er an diesem Tag gewonnen.

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