HM Straße 2022

Ein guter Tag für Blau-Gelb in Thüringen. Thüringen? Genau. Der HRV fährt seine Meisterschaften immer mit weiteren Landesverbänden aus. Und mussten wir in der Vergangenheit Abenteuerreisen in die wildesten westlichen Winkel der Republik machen, war’s dieses Mal einfacher. Knappe zwei Stunden Fahrzeit über eine quasi Pkw-freie A38 inklusive einfach zu fahrender Bundesstraße – damit können wir als Nordhessen sehr gut leben. Das Ziel: Leubingen bei Sömmerda.

Nicht zu heiß, nicht zu kalt. Bei traumhaften Radwetter ging es dann auf die 10 km-Runde. Ausgebaute Wirtschaftswege und nicht eine Querung oder Kreuzung mit einer „normalen“ Straße. Einfacher kann man wohl keinen Kurs absperren. Dazu eindeutig wellig (Faktor 10) mit einem Stück schlechterem Weg, einer flotten Abfahrt zum Ziel (ist alles gut gegangen) und Wind, der auf einem Teilstück in den ersten Rennen stand. 

André ist aktuell so etwas wie unserer „letzten Mohikaner“ bei den Männern der Elite und Amateure. Lukas und Ben verletzt, Samuel, Tobi und die anderen nicht am Start – das war auch schon mal besser. Und es lief auch wirklich nicht schlecht bei André. Er hat ja einen feinen Renn-Instinkt und fährt stets exzellent platziert im Feld. Dumm nur, dass es ein Kommunikationsproblem mit dem Getränk gab. Als Jürgen dann die Flasche reichen wollte, war’s schon zu spät und der Kommissär warf ihm einen bösen Blick zu. Gut, dass André das auch verstanden hatte und erst gar nicht zugriff. So aber kam es auf den letzten Kilometern zu Krämpfen bei ihm; nichts ging mehr. Schade, da war mehr drin als Platz 11. Beim nächsten Mal dann aber, da sind wir uns sicher. 

In den unteren U-Klassen haben wir aktuell nichts zu bieten. Scheint fast so, als ob die Auswirkungen des kleinen Mist-Virus uns erst jetzt richtig treffen würden. Wir arbeiten aber hart daran, dies wieder auf Normalniveau zu hieven. Jungs sind da, die brauchen nur Zeit; hier haben wir bereits 2023 im Blick. Paradestück der ZG in Sachen Masse und Klasse ist Jürgens U19. Der neue Coach bringt sich mächtig ein und die Jungs ziehen mit. Karol fährt bereits in seinem ersten Jahr beeindruckend und ist die unangefochtene Nummer eins. Und dazu hätte es fast auch in Leubingen gereicht. Knapp geschlagen am Ende Vizemeister. Gratulation. Dazu Johann und Gian-Luca, die lange im Feld der Elite/Amateure/U19 mithalten konnten. Eine echte Energieleistung der beiden. Und noch Leo. Der haderte ja als „Frischling“ in den letzten Rennen ganz schrecklich mit sich und der Radsportwelt. In Leubingen aber war er von Anfang bis Ende mit dem Kopf im Rennen und lieferte super ab. In der letzten Runde schnappte er sich sogar noch den vollkommen abgekämpften Gian-Luca. Das Teamergebnis: Die Plätze 2, 4, 5 und 6. Bombe. 

Weiteren großen Glanz in die blau-gelbe Hütte brachten unsere Frauen. Jasmin und Annika sind die schnellsten hessischen Mädels; Jasmin in der Frauen Elite und Annika in der U19w. Ganz bitter aber ist das Startergebnis. Es gibt viele weitere Frauen mit Lizenzen, nur: Wo sind die alle? Unser Aufruf daher: Wenn ihr schon so ein kleines Plastikkärtchen habt, dann stellt euch dem Wettbewerb. Nur so kommt der Frauenradsport voran, nicht mit trainieren und fahren im stillen Kämmerlein. Und wenn ihr Frauen und Mädels wirklich sinnvoll trainieren und fahren lernen möchtet, dann empfehlen wir euch Jasmins Freitagstraining. Zurück zum Rennen. Jasmin verhaspelte sich irgendwie beim Start mit Aufstellung und Losfahren und musste sich dann von ganz hinten vorarbeiten. Das geht auch besser und macht das Rennen dann entscheidend einfacher. Ist aber noch mal gut gegangen. Annika kann den Speed des Feldes definitiv mitgehen, hat aber noch Defizite bei den Attacken, die sie dann entscheidend zurückwerfen. Das Problem ist bekannt und ihr Trainingsplan ist darauf zugeschnitten, das zu beheben. Schon immer beeindruckend ist ihre exzellente Motivation. So fährt Frau auch auf 1. 

Senioren in blau-gelb? Aber sicher doch. Sven und Holger waren bei den Senioren 3 am Start. Sven ist ja ganz frisch bei uns und zeigte schon in den letzten Wochen, dass er wild entschlossen ist, Rennen zu fahren. Je mehr, desto besser. Das zahlt sich aus. Rennen um Rennen werden die Platzierungen besser, an diesem Wochenende Platz 5. Große Klasse. Schließlich Holger. Sicher der einzige Mensch, der noch am Stadtrad eine Wattmessung hat. Und einer mit jeder Menge brachialer Leistung. Warum er die etwa beim Rohloff-Cup nicht immer optimal abrufen kann, wird wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben. An diesem Tag aber lief es super. Platz 3 und Podium für Holger. Wir freuen uns mächtig für ihn und ziehen den Helm vor so viel Kraft und Klasse. 

Fazit: Erfolgreiche Meisterschaften für unsere Fahrerinnen und Fahrer. Eine sehr gute Strecke. Ordentliche Orga und ein leckeres Grillwürstchen. Super Wetter. Einziges Manko, die gemeinsamen Starts. Wenn man schon ein 10 km-Rund hat, dann wäre es doch ein Leichtes, hier zu differenzieren. Das war schon teils wirklich  wüst, da man sich als FahrerIn einer schwächeren Leistungsklasse mit etwas Glück und Können bereits nach den ersten Attacken der stärkeren Klassen in der Führungsgruppe wiederfinden konnte – keine Chance mehr für die anderen da ran zu kommen. So etwas wäre bei einem dedizierten Start der einzelnen Klassen nicht  möglich. Und nur ein klitzekleinwenig Kommunikation vom Wagen wäre auch super. So gar nix sagen hinterlässt auch beim Fachpublikum meist Achselzucken. Aber wir wollen keine Meckerfritzen sein, denn wir wissen wie schwierig es ist, Veranstaltungen aus dem Boden zu stampfen. Daher: Danke nach Thüringen für’s Engagement. Wir kommen immer wieder gerne. 

Superkool Krit 2022

Unser Duo Infernale – Jasmin und André – standen beim Rennen in Erfurt mal wieder mit nur mit einem Gang und ohne Bremsen oder Freilauf am Start. Und? Ging gut? Ging sehr gut!

Die Daten: 800 m Rundkurs mit vier 90° und zwei 180° Kurven. Dazu eine leicht ansteigende Zielgerade bei ordentlich Wind und Sonne. Das Ganze auf dem Parkplatz der Erfurter Messe als Rahmenprogramm der Sport Aktiv Messe. 25 Runden für die Frauen und 35 Runden für die Männer. Schlussfolgerung: Die Übersetzung wollte weise gewählt sein. Wind und Streckenführung machte die Entscheidung hier nicht leicht. 

Pünktlich zum Start des Rennens der Frauen kamen die Zuschauer vom Messegelände an die Strecke. Und dann ging es auch schon los. Das Rennen begann verhalten, bis es zur ersten Attacke der Schweizer Favoritin Selina Burch kam. Sie konnte sich schnell absetzen und einen großen Vorsprung herausfahren. Jasmin fand nach anfänglichen Schwierigkeiten in den Kurven immer besser ins Rennen und konnte sich nach mehreren Attacken ebenfalls allein vom Feld absetzen. Die gewählte Übersetzung von 50/17 war anfänglich etwas kurz, erwies sich aber im Verlauf des Rennens als sehr gute Wahl. Sie fuhr unbeirrt ihre Runden, um schließlich ungefährdet einen exzellenten zweiten Platz einzufahren. 

Beim anschließenden Rennen der Männer setzte André direkt eine Startattacke, um möglichen Stürzen in den technischen Kurven aus dem Weg zu gehen. Mit 51/15 hatte er ziemlich dick gekettet, kam aber trotzdem recht flüssig voran. Nach etwa 5 Runden stand dann auch die Führungsgruppe mit fünf Fahrern. Trotz einzelner Vorstöße der verschiedenen Fahrer lief die Gruppe gut und konnte sich bis zum Ende des Rennens behaupten. In den letzten Runden wurde sich dann belauert und Jacob Liebs setzte die erste ernste Attacke. Die Gruppe lief aber wieder zusammen. In der letzten Runde attackierte André kurz vor der technischen Kurvenkombination, um einem Sprint aus dem Wege zu gehen. Das Loch war auf der Zielgeraden auch da, aber Falco Bachmann konnte seine Sprintstärke noch voll ausspielen und das Rennen auf den letzten Metern für sich entscheiden. Am Ende war die Übersetzung dann möglicherweise doch ein wenig zu dick, sodass die letzten Körner für einen Sprint einfach fehlten. 

Fazit: SuperKooles Rennen zum Start in die Fixed Crit Saison. Exzellente Fotos von Pia-Sophie Nowak; alle Rechte bei (@piarazzi). Danke für’s Nutzendürfen.

Rennen in Krefeld. Sahnehäubchen in Belgien.

Das ZG-Teamfahrzeug mit Profi-Dachträger und klarer optischer Aussage gesattelt und los ging die Fahrt von Coach Hans-Jürgen mit Karol und Gian-Luca nach Fischeln. Der technisch außerordentliche anspruchsvolle Rundkurs in Krefeld hatte es in sich. So endete der Ritt des aktuellen Hessenmeisters der U19 bereits im ersten Renndrittel auf dem Teer. Daraufhin setzt sich 5 Fahrer ab – gleich drei davon vom Team BL-Embrace The World Cycling – und zogen ihre Runden in Richtung Ziel. Keine Chance mehr für unsere Jungs und die anderen hier aufschließen zu können. Im Finish hatte Karol dann die Nase vorn und kam auf einem exzellenten 6. Platz ins Ziel. Nicht weniger gut Gian-Luca, der als 9. sogar zeitgleich einfuhr.

So viel guter Radsport musste belohnt werden. Und so zog es Coach und Fahrer ins nahe gelegene Belgien zum Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich der Profis, Remco bei seinem entscheidenden Antritt zusehen. Was kann es besseres geben? Das ZG-Teamfahrzeug ging problemlos bei unseren belgischen Freunden als “Super-Offiziell” durch und so kamen alle sogar bis zum Fuß des berühmten und auch in diesem Jahr rennentscheidenden Anstiegs „Côte de La Redoute“ 30 Kilometer vor dem Ziel. Ein echtes Erlebnis.

Jede Menge los

Ein quirliges Durcheinander gab es beim zweiten Lauf zum Rohloff-Cup zu bestaunen. Obwohl Ferien waren und die Nachwuchsklassen selten schmal besetzt waren, gab es eine Vielzahl an spontanen Meldungen in den Seniorenklassen. So kam es insgesamt zu nahezu 40 Startern plus einer jungen Starterin.

Die Senioren 4 wurden mit Zeitvorgabe auf das 1100 Meter Rund geschickt. Und diese nutzten sie auch aus, die erste Wertung gehörte komplett den ältesten Racern, da kam die Attacke des hinterher hetzendes Feldes der Senioren 2 und 3 einfach zu spät. Bereits in der sechsten Runde kam es zu einem Zusammenschluss aller Felder, in dem auch die U17 kräftig mitmischte. So gab es kräftige Antritte von Moritz Martin vom HRSC Wernigerode bei den die ältere Fahrer gefordert waren. Letztlich machten sich nach der hälfte der Renndistanz Christian Plessing und Aadyl Khatib von der MT Melsungen auf den Weg. Markus Regenbogen hätte sicher in dieser Spitzengruppe eine Rolle spielen können, wenn er nur Mitstreiter gefunden hätte, die das Duo hätten einfangen können – und wollen. So gab es am Ende kein Rütteln am souveränen Sieg der beiden Melsunger. Ganz stark präsentierte sich Alexander Koop vom RV Kleinlinden. Gleich fünfmal fuhr er Wertungen ein, was ihm den Sieg in der Klasse der Senioren 3 vor Uwe Zenker vom RSC Zweibrücken bescherte.

Ein wenig Tohuwabohu dann bei den Senioren 4. Ein Ruf von außen “letzte Runde” von einem Zuschauer an die U17 und schon warfen einige der älteren Fahrer einen Blick auf ihre Radcomputer: “Dann muss das auch für uns die letzte Runde sein”, so die Annahme und schon ließen es einige Senioren austrudeln. Dem war aber überhaupt nicht so, denn weder hatte der Wettfahrausschuss die letzten Runden angezeigt, noch gab es eine Glocke. Im Gegenteil, das Wetter war gut, alle wollten Rennen fahren, warum also nicht noch ein paar Runden mehr? So der Gedanke bei den Offiziellen. Hatte Martin Diederichs vom RSC Weimar-Ahnatal noch die erste Wertung vor Bernd Schmelz vom KSV Baunatal gewonnen, siegte dieser am regulären Rennende aber vor Thomas Lindner von der ZG.

Starke Vorstellung dann in der U17 von Leopold Beirig vom TGV Schotten, Moritz Martin vom HRSC Wernnigerode, Kai Tittel vom RSC Cottbus sowie Lucas Schardt vom RSV Irschenberg. Während die ersten drei Fahrer mächtig Dampf im Feld machten und im Zielsprint glänzten, konnte Schardt wertvolle Rennerfahrung sammeln. Viele Grüße nach Bayern, gut gekämpft. Sehenswert auch der Biss von Daliah Braun von der MT Melsungen. Fokussiert ging die U15-Fahrerin ihr Rennen an und ließ sich bis zum Ende nicht beirren. Eine sehr gute Vorstellung der jungen Sportlerin.

Zu den Ergebnissen

Alles auf Rot

Wir schreiben das Jahr 2022 und alles bleibt gleich: Eine Wertung für die gesamte Serie. Am ersten Renntag der Elite, Amateure und der U19 war das Feld in Rot gehüllt. Neben der starken Truppe der MT Melsungen waren noch weitere Vereinsfarben in Rot am Start. Da fühlte man sich Gelb-Blau schon fast ein wenig verloren. Anders in der U19, hier bildeten unsere Jungs die größte Gruppe – und die Hälfte fehlte sogar noch wegen Urlaub.

Die U19 machte sich auch als Erste auf die Reise. Sofort legen Karol und Alexander Goetz von der RSG Buchenau unwiderstehlich los. Keine Chance für Gian-Luca, Kalle, Kevin und Darius Wille von der MT Melsungen, eines der beiden Hinterräder zu halten. In die erste Wertung retteten sich aber fast alle der U19. Hier zeigte Alexander Goetz seine ganze Sprintklasse und verwies Karol auf den zweiten Platz. Platz drei sicherte sich Darius Wille in nach einem harten Infight mit Gian-Luca nahe der Teerkante. “Tür zu machen” nennt sich das gewagte Manöver. Cebula und Goetz konnten in die Elite-Klasse einfahren und kamen mit diesem Feld bis ins Ziel. In den Zwischensprints klare Vorteile für Cebula und ebenso eindeutig der Vorsprung im Zieleinlauf. Starker Sieg für Karol vor Goetz und Wille.

Die Felder der Amateure und Elite sind leistungstechnisch in dieser Saison kaum voneinander zu unterscheiden. Hier darf sich der BDR gerne fragen, inwieweit sich die Regelung des Auf- und Abstiegs überhaupt bewährt hat. Unserer Meinung nach viel Rauch um überhaupt nichts; die Klasseneinteilung davor war noch sinnvoller. Daher unser Aufruf nach Frankfurt: Beendet dieses krude Drama, kein Neueinsteiger wird hierdurch zusätzlich motiviert, Rennen zu fahren. Letztlich kann man Elite und Amateure zusammen starten, dies wäre in der derzeitigen Situation günstiger für Fahrer und Veranstalter.

Einige Ausreißversuche gab es sowohl aus dem MT-Lager als auch von weiteren Fahrern. Anders als in den Vorjahren war – bis auf eine schön heraus gefahrene volle Wertung von Leonid Berlitz von der MT – kein weiterer Versuch wirklich erfolgreich. Das Feld schlug insgesamt eine hohe Pace an; zu schwer, um sich alleine auf den Weg zu machen und vielleicht sogar eine Überrundung anzupeilen. “Eigentlich war ich da, um meine Jungs zu unterstützen, aber die MT-Fahrer haben das clever gemacht. Dagegen war nichts zu machen”, sagte Sascha Jakat von der RV 1899 Hochheim, der auf Platz 4 fuhr. Und damit hatte er recht. Zu jedem Zeitpunkt hatte die Truppe von Roman Kuntschik und Vitus Obermann das Geschehen im Blick. Kuntschik sicherte sich am Ende ungefährdet den Sieg, während Patrick Altefrohne von TV Friesen Telgte sich dank den wertigeren letzten Punkten hauchdünn vor Obermann behaupten konnte. Fleißpunkte im “Zeigen” durften sich noch Dominik Hofeditz vom RSC Fuldabrück und André Hildmann von der ZG Kassel an das Trikot heften.

Ein schöner Auftakt bei feinstem Rennwetter. Wir hoffen, dass auch die Rennen der Frauen, Senioren und der U-Klassen so gut besucht sind und dass wir das ganz Jahr so feinen Radrennsport mittwochs sehen dürfen. Dank auch an Bastian Schalk für viele schöne Bilder.

Jasmin auf dem Podium

Ah…Breidenbach, du Rennsportperle in Mittelhessen. Hast doch mit deinem Kurs immer was zu bieten. Diese knackige Abfahrt plus der zarte Schwenk auf die Gerade, der gemeine Kicker hoch zum Ziel und die pittoresken Querfugen und Kanaldeckel – so kennen wir dich. Und wie es sich für den April gehört, war’s auch noch flott kalt und windig. Und jetzt Spaß beiseite, danke RSG Buchenau für das Rennen, euer Engagement ist wichtig und richtig.

Wie lief’s nun im Rennen? Jasmin freute sich über den Anstieg, hier konnte sie ihre Stärken voll ausspielen. So gut, dass nach 18 Runden das Podium auf sie wartete. Eine starke Leistung wurde mit einem sehr schönen dritten Platz gekrönt. Klasse gemacht, Jasmin. Und auch für Karol lief es gut. Auch er konnte mit dem Kurs etwas anfangen und da alle unsere Blau-Gelben technisch immer ganz vorne mit dabei sind, können auch solch kurze, heftige Abfahrten plus 90-Grad-Kurven ihnen keinen Schrecken einjagen. Am Ende Platz neun für Karol – da ist sicher im Saisonverlauf und bei normalen Temperaturen noch mehr für dich drin. Wissen wir. Apropos Technik: Die hat ja erwiesenermaßen André gleich für zwei, leider aber gingen ihm während des Rennens am Anstieg die Beine derart auf, dass er sich ein DNF abholte. Schade. Bleibt noch U19-Coach Jürgen, er kam als 12. bei den Senioren 4 ins Ziel.